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Bundesliga LG: Wissen und Kevelaer waren Gastgeber des letzten Vorrundenwochenendes

 

Kevelaer fährt wieder zum Finale nach Paderborn. Dieses Mal als Dritter der Gruppe Nord

An diesem Wochenende, 5. und 6. Januar 2019, trafen sich die zwölf Teams der 1. Bundesliga Nord im Rheinland, waren doch sowohl Wissen als auch Kevelaer Gastgeber dieses letzten Vorrundenwochenendes. Und damit löste sich nun auch das Rätsel, wer denn letztendlich am 2. und 3. Februar 2019 zum Finale nach Paderborn fahren wird, wer im Mittelfeld „überwintern“ kann und wer sich schweren Herzens auf den Abstiegsweg machen muss.

Die Wissener hatten als 9. der Tabelle die Schützenbrüderschaft Freiheit (6.), die SG Mengshausen (7.), die Braunschweiger SGes 1545 (8.), den Aufsteiger SV Olympia Börm/Dörpstedt (12.) und den SV Gölzau (3.) zu Gast.

Und in Kevelaer, beim dortigen Gastgeber, kam der zweite Aufsteiger SV Kamen (11.), der BSV Buer-Bülse (2.), der SSV St. Hub. Elsen (1.), der SV Wieckenberg (5.) und der TuS Hilgert (10.) in der Marienstadt zusammen.

Zunächst aber nach Wissen. Hier verlor der Gastgeber am frühen Samstagabend seine erste Begegnung mit knapp 2:3 Punkten. Gegner war hier der SV Gölzau. Denn leider konnte im abschließenden Stechen auf Position drei Kevin Zimmermann gegen seinen Gegner Richard Bennemann nicht punkten und unterlag ihm letztendlich nach dem zweiten Stechdurchgang mit 9 zu 10 Ringen. Beide hatten zuvor jeweils 392 Ringen abgeliefert.

Und auch auf Position eins konnte die für Wissen schießende Niederländerin Pea Smeets gegen den Bulgaren Illia Charheika nicht gewinnen und war ihm mit 392 zu 398 Ringen deutlich unterlegen. Ebenso erging es Tamara Zimmer, die sich mit 388 zu 394 Ringen Charleen Bänisch geschlagen geben musste.

Nur auf den Positionen vier und fünf konnten die Wissener Punkte einfahren. So besiegte Anna Katharina Brühl die Gölzauerin Lena Cramer mit 394 zu 390 Ringen und auch Nicole Juchem konnte ihre Gegnerin Natalie Pfeiffer mit 392 zu 390 Ringen bezwingen.

Die anderen beiden Begegnungen endeten wie folgt: So schlug die SB Freiheit die SG Mengshausen mit 4:1 Punkten und die Braunschweiger SG machte es ihnen gegen Börm/Dörpstedt nach.

Am heutigen Sonntag mussten die Wissener allerdings auch ihr zweites Match verloren geben. Geschossen wurde gegen die Braunschweiger SG 1545. Unterlegen war man klar mit 0:5 Punkten. Denn auch das Stechen auf Position eins konnte die für Wissen schießende Serbin Sanja Vokasinovic mit 9 zu 10 Ringen gegen den Inder Mehuli Gosh nicht für sich entscheiden und musste beim Stand von 397 zu 397 Ringen ihren Einzelpunkt somit abtreten. Und auch Kevin Zimmermann konnte sich gegen seine Namensvetterin Selina Zimmermann nicht behaupten und unterlag mit 391 zu 395 Ringen. Verloren ging auch der Punkt bei Florian Seelbach, der sich mit 387 zu 390 Ringen seiner Widersacherin beugen musste. Und auch auf den Positionen vier und fünf waren die Wissener gezwungen zurückzustecken. So musste sich sowohl Sarah Roth mit 385 zu 393 Ringen gegen Christian Staudtmeister als auch ebenso Nicole Juchem gegen Sara Leseberg beugen. Diese Begegnung ging mit 387 zu 391 Ringen zu Gunsten der Braunschweigerin aus.

Die beiden anderen Wettkämpfe endeten mit einem 5:0-Sieg der SB Freiheit gegen den Aufsteiger SV Olympia Börm/Dörpstedt bzw. mit einem 3:2-Sieg des SV Gözau gegen die SG Mengshausen.

Währenddessen gab es in Kevelaer, und dies bereits zum dritten Mal, eine Liveübertragung der dortigen sechs Bundesligawettkämpfe. Gesendet wurde wieder im Fernsehformat live oder auch on-demand durch Sportdeutschland.TV. Die Produktion lag wieder in den Händen der VTS Medien. Und auch dieses Mal präsentierte die SSG Kevelaer verschiedene zusätzliche Highlights, so konnte man in diesem Jahr beim Online-Gewinnspiel eine Walther Luftpistole gewinnen und für die Bundesligisten wurde für jedes geschossene Maximalresultat von 400 Ringen jeweils 100 Euro ausgelobt. Dazu gab es auch wieder die Ehrung „Man/Woman oft the Match“. Der Preis ging an den Schützen bzw. an die Schützin mit der jeweils zuerst geschossenen 100er-Serie in jedem der sechs Wettkämpfe. Die Gewinner erhielten zum Abschluss jeweils eine wertvolle Bronzeskulptur der Künstlerin Luise Kött-Gärtner ausgehändigt. Auch hier machten die Zuschauer wieder fleißig mit und hielten nach jeder vollen Serie jeweils Schilder mit der Zahl 100 hoch nach oben.

Begleitet wurden die beiden Veranstaltungstage auch dieses Mal  durch den früheren RTL-Sportmoderator Ulli Potofski, der die Interviews und die Vorstellungen der Akteure übernahm sowie durch den ZDF-Sportredakteur Tibor Meingast und dem langjährigen Internationalen, Maik Eckhardt, die wiederum die laufenden Wettkämpfe kommentierten. Weitere sachkundige Informationen erhielten zwischendurch die Zuschauer wie gehabt durch Georg Joosten.

Wenn auch in diesem Jahr erstmals alle „Musikinstrumente“, wie Trommeln, Rasseln und Pfeifen u. s. w. wohl DSB-seitig untersagt worden waren, wurde es hinter dem Schützenstand stellenweise jedoch nicht viel leiser, allerdings auch nicht musikalischer, denn nun erklangen stattdessen allerorts die zum Teil lautstarken Schlacht-„Gesänge“ der mitgereisten Fans.

Am Samstag unterlag das Hilgerter Team, und wohl auch Ersatzgeschwächt, zunächst einmal dem niedersächsischen SV Wieckenberg deutlich mit 0:5 Punkten. So verlor der für Hilgert startende Serbe Milutin Stefanovic knapp der für die Wieckenberger schießenden Dänin mit 397 zu 398 Ringen. Ebenso knapp musste sich Dr. Manuela Felix ihrer Gegnerin Isabell Ruschel mit 390 zu 391 Ringen beugen. Und auf Position drei hatte auch Debora Linn gegen Tina Lehrich mit 390 zu 395 Ringen das Nachsehen. Lara Hasenstab erging es ebenfalls nicht besser, so verlor sie mit 387 zu 397 Ringen gegen die Wieckenbergerin Melissa Ruschel. Und auch Christian Schmal musste seinen Einzelpunkt an die für die Niedersachsen schießende Mengerschiederin Katharina Maria Anna mit 389 zu 392 Ringen abtreten.

Die SSG Kevelaer schlug währenddessen an diesem Abend zum Auftakt den Aufsteiger SV Kamen knapp mit 3:2 Punkten. Mit 1982 Ringen legten die Marienstädter einen neuen Vereins-Bundesligarekord vor, aber auch der Aufsteiger ließ sich hier nicht ins Bockshorn jagen und schloss mit hervorragenden 1977 Ringen ab.

Gewinnen konnten die Kevelaerer hier auf den Positionen 2, 4 und 5. So bezwang Anna Janßen ihre Gegnerin, die für Kamen startende Niederziererin Lara Heiden, mit 398 zu 393 Ringen. Alexander Thomas verpasste mit 399 Ringen knapp das Maximalresultat, die reichten aber sicher aus gegen den Bornheimer Danilo Zeihs, der mit 395 Ringen sein Match beenden konnte. Punkt drei ging schlussletztlich an Jana Erstfeld, die mit 395 zu 393 Ringen Julia Schubert in Schach hielt. Nicht punkten konnte hingegen der Kroate Petar Gorsa, der sich mit 395 zu 399 Ringen gegen die Polin Agnieszka Nagay sowie Franka Janßen gegen Patrick Trunk, hier unterlag sie mit 395 zu 397 Ringen.

Die dritte Begegnung am gestrigen Samstag im Kevelaer, BSV Buer-Bülse gegen den SSV St. Hub. Elsen, also der Tabellenerste gegen den Tabellenzweiten, endete 4:1 für den BSV, wobei beide Teams jeweils ein Stechen für sich entscheiden konnten.

Der Sonntag brachte dann in Kevelaer die innerrheinische Begegnung des Gastgebers Kevelaer gegen den TuS Hilgert. Beide Teams traten in unveränderter Aufstellung an. Auch hier standen vor der abschließenden Punktevergabe noch zwei Stechen an. So schossen auf Position eins sowohl Petar Gorsa als auch Milutin Stefanovic jeweilsn398 Ringe. Gleich im ersten Stechschuss traf Gorsa allerdings nur eine Acht (8,9) und musste seinen Punkt abgeben, da Stefanoviv eine Zehn (10,4) ablieferte. Die anderen vier wichtigen Einzelpunkte verblieben allerdings bei den Marienstädtern. Das zweite Stechen, hier Franka Janßen gegen Debora Linn, endete nach dem zweiten Stechschuss mit einer Zehn (10,3) gegen eine Neun (9,8) und bedeutete zugleich auch Tabellenplatz drei in der Gruppe Nord und damit zu mindestens Mental einen etwas komfortablere Startzeit in Paderborn und den Zweiten anstelle des Ersten der Gruppe Süd als kommenden ersten Gegner.

Anna Janßen schloss mit 399 Ringen ab und besiegte damit Dr. Manuela Felix, die mit 391 Ringen ihr Match beendete. Alexander Thomas lieferte dieses Mal 396 Ringe ab und gab mit den 385 Ringen von Lars Hasenstab diesem das Nachsehen. Und auch Jana Erstfeld ließ Christian Schmal nicht aus den Augen und besiegte ihn mit 394 zu 389 Ringen.

In den beiden weiteren Wettkämpfen in Kevelaer besiegte der BSV Buer-Bülse den Aufsteiger SV Kamen mit 1:4 Punkten und festigte damit seinen Tabellenrang eins. Und auch der SSV St. Hub. Elsen konnte mit 3:2 Punkten den SV Wieckenberg bezwingen.

Alles in allem waren die Übertragungen in Kevelaer wieder hervorragend organisiert und eine großartige Werbung für unseren Schießsport. Dies stellte auch Georg Joosten abschließend fest, als er diese Bundesligaveranstaltung als eine runde Sache bezeichnete und hierbei feststellen konnte, dass alle Erwartungen erfüllt wurden und ebenso die Technik bestens funktioniert habe.

An diesem Wochenende hatte unser Präsident auch die Gelegenheit, die Wandtafel für den neuen Landesleistungsstützpunkt Kevelaer im Beisein des Kevelaerer Bürgermeisters Dr. Dominik Pichler an den Vereinsvertreter Georg Joosten zu überreichen.

Damit fahren aus dem Norden nun folgende Teams zum Finale nach Paderborn: So der BSV Buer-Bülse mit 18:4 Mannschafts- und 40:15 Einzelpunkten, ebenso der dortige Gastgeber, SSV St. Hub. Elsen, mit ebenfalls 18:4 Mannschafts- aber 37:18 Einzelpunkten, die SSG Kevelaer mit 16:6 Mannschafts- und 35:20 Einzelpunkten wie auch der SV Gölzau mit identischen Mannschafts- und Einzelpunkten. Da seinerzeit Kevelaer im direkten Vergleich den SV Gölzau mit 3:2 schlagen konnte, belegt Kevelaer nun den dritten Platz vor Gölzau.

Absteigen als Elftplatzierter muss nun der SV Kamen (2:20 Mannschafts- und 13:42 Einzelpunkten) und ebenso der Zwöftplatzierte, der SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt (0:22/6:49).

2. Bundesliga West: Inden/Altdorf schießen nun um den Aufstieg ins Oberhaus und Aachen muss absteigen

Auch die acht Teams der 2. Bundesliga West trugen am heutigen Sonntag (6.1.2019) ihre beiden letzten Wettkämpfe aus. Mit dabei die PSS Inden/Altdorf, die SSGem Kevelaer II und die KarlsSGi vor 1198.

Geschossen wurde zum einen bei der KarlsSGi vor 1198 in Eilendorf sowie zum anderen beim SSV St. Hub. Elsen II. Während die PSS Inden/Altdorf nach Aachen reisten musste, machte sich Kevelaer auf den Weg ins westfälische Paderborn.

Leider verloren die Karlsschützen ihre beiden Wettkämpfe mit jeweils 1:4 Punkten. So zunächst am Vormittag gegen den SV Petersberg und nachmittags gegen die PSS Inden/Altdorf. Den Ehrenpunkt gegen Petersberg konnte aufgrund eines vorangegangenen Stechens mit 10 zu 9 Ringen durch Jessi Kaps gegen Johanna Tripp errungen werden. Beide Schützinnen hatten ihren Wettkampf zuvor mit jeweils 393 Ringen abgeschlossen. Die anderen vier Punkte mussten leider abgeschrieben werden. So unterlag Philipp Ortmanns mit 371 zu 389 Ringen gegen Jana Heck; Ron Hellenbrand verlor mit 377 zu 395 Ringen gegen Mona Heck. Und Andreas Schiemann musste sich mit 367 zu 385 Ringen dem Petersberger Michael Döllinger beugen und auch Elke Heitzers 373 Ringe reichten gegen Jasmin Busse nicht aus, die hatte mit 384 Ringen ihren Wettkampf beenden können.

Im Gegensatz hierzu konnten die PSS Inden/Altdorf ihre beiden Wettkämpfe gewinnen. So zunächst einmal am Vormittag mit 4:1 Punkten gegen die SG Hamm. Lediglich auf Position eins verlor man den Einzelpunkt nach Stechen mit 9 zu 10 Ringen. Hatten doch sowohl die Serbin Ivana Maric als auch die für Hamm schießende Niederländerin Marion Smeets zunächst einmal jeweils mit 392 Ringen abgeschlossen. Punkten konnten hingegen Saskia Lüssem gegen Dana Prüfe mit 391 zu 385 Ringen, Nadja Krämer mit 393 zu 386 Ringen gegen Rike Furmanek, Yasmina Schins gegen Veronique Münster mit 388 zu 386 Ringen sowie Nils Schumacher gegen Anna Steinhoff mit 384 zu 374 Ringen.

In der abschließenden direkten Begegnung Aachen gegen Inden/Altdorf gingen auch diese zwei Mannschaftspunkte an Inden/Altdorf, siegte man doch mit 4:1 Einzelpunkten. Auch hier konnte lediglich Jessie Kaps mit 393 zu 388 Ringen den Ehrenpunkt gegen Ivana Maric einfahren. Währenddessen unterlag Philipp Ortmanns mit 379 zu 386 Punkten gegen Yasmina Schins, Ron Hellenbrand verlor mit 377 zu 396 Ringen gegen Nils Schumacher und auch Andreas Schiemann musste sich mit 378 zu 391 Ringen seiner Gegnerin Patricia Seipel beugen. Last but not least unterlag dann auch Elke Heitzer mit 375 zu 381 Ringen gegen Chantale Theisen.

Währenddessen unterlag die SSGem Kevelaer in Paderborn zunächst einmal dem Tabellenführer BSV Buer-Bülse eindeutig mit 0:5 Punkten. So verlor Tal Engler mit 394 zu 396 Ringen gegen Tatjana Spies, Birgit Lohmann musste sich mit 387 zu 391 Ringen Patrick Kurz beugen. Markus Bauer wurde von Jan Michael Zissel mit 389 zu 390 Ringen bezwungen. Und auch die 391 Ringe von Wesley Holthuijsens reichten nicht gegen die abgelieferten 393 Ringe von Sina Röders aus. Aber auch Alison Bollens konnte mit 383 zu 384 Ringen Dominik Stader nicht schlagen.

Am Nachmittag konnten die Kevelaerer jedoch die Sf Emsdetten mit 3:2 Punkten schlagen. Gewonnen wurde auf den Positionen drei bis fünf. So gewann Markus Bauer mit 387 zu 386 Ringen gegen Marleen Borowski; Wesley Holthuijsen bezwang mit 394 zu 378 Ringen Nicole Dieckmann und Alison Bollen schlug ihre Gegnerin Angelika Elsbecker mit 387 mit 384 Ringen. Liegen lassen mussten ihre Punkte hingegen Tal Engler mit 393 zu 396 Ringe und Birgit Lohmann nach Stechen gegen die ringgleiche Christina Glohr. Beide hatten mit 387 Ringe ihren Wettkampf beendet. Das nachfolgende Stechen ging mit 9 zu 10 zu Gunsten der Emsdettenerin.

Somit stehen nun endgültig auch die teilnehmenden Mannschaften für den Auf- bzw. Abstieg fest. Da der Tabellenerste, BSV Buer-Bülse II; als zweite Mannschaft des Buer-Bülsener Vereins nicht auch noch mit ins Oberhaus aufsteigen darf, wird wohl neben unseren Pankratius Sportschützen Inden/Altdorf auch der Tabellendritte, SV Petersberg, am Aufstiegskampf am 27. Januar 2019 in Hannover teilnehmen.

Und absteigen müssen die achtplatzierten Karlsschützen Aachen vor 1198, während der Tabellensiebte, die SF Emsdetten, an der Relegation teilnehmen kann, um den Klassenerhalt noch zu sichern.

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