Rheinischer Schützenbund e.V. 1872

Förderung von Spitzensportlern durch die Polizei NRW

Die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen bietet hochtalentierten jungen Sportlerinnen und Sportlern, die herausragende sportliche Leistungen erbringen, eine berufliche Perspektive – auf diese Möglichkeit zur Vereinbarung von Bogen- und Schießsport mit einer beruflichen Ausbildung und anschließenden polizeilichen Karriereplanung wurde dem Rheinischen Schützenbund e.V. seitens des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, offeriert.

Ziel des Landes Nordrhein-Westfalen ist es, eine mit Training und Wettkampf in Einklang stehende Berufsausbildung und –ausübung für den gehobenen Polizeidienst zu ermöglichen. In der Öffentlichkeit sollen somit Polizeidienst und Leistungssport des Landes Nordrhein-Westfalen in einen unmittelbaren Zusammenhang gestellt werden und Sportler insbesondere bei nationalen und internationalen Wettkämpfen die nordrhein-westfälische Polizei repräsentieren.

Als Spitzensportler im Sinne der Richtlinie der Polizei gelten Sportler aus A- bis C-Kadern, die aktuelle olympische Disziplinen ausüben. Die interessierten Schützinnen und Schützen müssen sich im Rahmen der allgemeinen Nachwuchswerbung auch im Bereich des Spitzensports einem Auswahlverfahren unterziehen. Die sportliche Qualifikation wird bereits bei der Bewerbung einer besonderen Bewertung unterzogen.

Das Studium zum gehobenen Polizeivollzugsdienst findet an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV NRW) statt und schließt mit der II. Fachprüfung – Bachelor ab. Die Ausbildung endet regulär nach bestandener II. Fachprüfung nach drei Jahren, kann insbesondere nach Abstimmung mit dem mit dem Sportfachverband abgestimmten Trainings- und Wettkampfzeiten bis zu einer Höchstausbildungszeit von fünf Jahren verlängert werden. Für diese Sportler wird ein individueller Studienverlaufsplan erstellt.

Auch im ausgeübten Polizeivollzugsdienst können Spitzensportler aus dem Bogen- und Schießsport gefördert werden. Dies erfolgt während abzustimmender Trainings- und Wettkampfzeiten durch Freistellung unter Anrechnung der Regeldienstzeiten.

Die Geschäftsstelle des Rheinischen Schützenbundes berät und unterstützt Sie gerne bei Interesse an einer Bewerbung zur Spitzensportförderung der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem Studium zum gehobenen Polizeivollzugsdienst.

U. Pakendorf



Datum: 08.05.2018

 

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